Die
Entfernung des Uterus
erhöht das Risiko einer Harninkontinenz
Mediziner des Karolinska Institutes haben gezeigt, dass Frauen,
die sich einer Hysterektomie unterziehen mussten, mehr als
zweimal so häufig eine Operation zur Behandlung einer Harninkontinenz
durchführen lassen als Frauen mit einer intakten Gebärmutter.
Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die Wahrscheinlichkeit
einer Harninkontinenz in den ersten fünf Jahren nach der
Entfernung der Gebärmutter am größten ist. Doch
auch nach diesem Zeitraum verbleibt ein deutlich erhöhtes Risiko.
Dies gilt besonders für Frauen, bei denen die Hysterektomie
nach ihrer Menopause oder nach mehreren Entbindungen vorgenommen
wurde.
Quellen: Zeitschrift "Der Gynäkologe" | Karolinska Institut
Originalpublikation: D. Altman | Lancet 370 | 1494-1499
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