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Neuste Untersuchungen
zeigen, dass diese quälenden Beschwerden weitestgehend durch
einen Gewebsschaden
im Halte- und Stützapparat des Beckenbodens infolge
von Geburten, Operationen oder zunehmendem Alter bedingt sind.
Die logische Konsequenz daraus lautet: Wiederherstellen
der Gewebefestigkeit beseitigt die Beschwerden und führt zur
Normalisierung der Blasen- und Darmfunktion.
Traditionelle Operationen:
Der Grund, warum die nach wie vor in Europa und den meisten Teilen der
Welt angewandten traditionellen Operationen oft zu schlechten Ergebnissen führen
liegt darin, dass sie ungenau sind. Die Scheidenwand wird angehoben und überschüssige
Haut entfernt. Dadurch gerät die vorgeschädigte Haut frühzeitig
unter Spannung und die Nähte können ausreißen.
Die geringe Gewebespannung und das erneute Nachgeben der überstreckten
Wand führt oft nur zu einer kurzen Besserung, in vielen Fällen
sogar zur Verschlechterung der Beschwerden. Die Operationen werden
zumeist von großen Schnitten, oft vom Bauch aus, vorgenommen,
so dass große Wundflächen mit nachfolgenden Schmerzen
entstehen. In der Regel sind ein längerer Krankenhausaufenthalt
und ein Blasenkatheter für viele Tage nicht zu vermeiden.
Bei 93% aller Bauchschnitte entstehen Verwachsungen, die zu Problemen
führen können.
Vorteile des Petros/Goeschen-Verfahrens
Worin besteht der Unterschied zu herkömmlichen
Operationen?
Unsere Methode baut auf dem neuen Verständnis auf, wie der
Beckenboden arbeitet, wenn er normal funktioniert. Da oft nur wenige
Millimeter über Erfolg und Misserfolg entscheiden, operieren
wir durch eine Vergrößerungslinse bzw. ein Operationsmikroskop.
Haut oder zuviel Gewebe wird nicht mehr entfernt, sondern wiederverwendet
und spannungsfrei elastisch in Schichten übereinandergelegt.
Bänder, die überdehnt sind und nicht mehr funktionieren,
werden erneuert und wieder in die Muskeln eingesetzt, die den Beckenboden
spannen. Dieses ist erst dadurch möglich geworden, dass wir
Instrumente entwickelt haben, mit denen sich die Bänder an
jede gewünschte Stelle im Beckenboden bringen lassen. Das
Innovative der von uns verwendeten Bänder besteht darin, dass
der Körper angeregt wird, Bindegewebe und elastische Fasern
in das Netzgewebe einsprießen zu lassen. Dadurch wirken diese
Bänder wie gesunde, elastische, körpereigene Bänder.
Die Operationen werden vaginal von kleinen Schnitten aus durchgeführt
und erfordern höchste Genauigkeit. Die Bänder und Gewebestrukturen
müssen sorgfältig freipräpariert und gespannt werden.
Dadurch, dass gewebeschonend in einem Bereich operiert wird, der
kaum Nerven enthält, vermeidet man Schmerzen nach der Operation
und ein Ausreißen der Nähte, was früher zu schlechten
Ergebnissen führte.
Die Operationsmethoden wurden so entwickelt, dass die Patientinnen
schnellstmöglich wieder in ihr gewohntes Alltagsleben zurückkehren
können. Normalerweise kann die Patientin nach ihrer Entlassung
aus dem Krankenhaus sofort wieder Autofahren, kochen, einkaufen,
Kinder hüten und nach wenigen Wochen wieder arbeiten.
Keine Gebärmutterentfernung
Wenn die Gebärmutter nicht erkrankt ist, muss sie nicht entfernt
werden, wie heute noch viele Ärzte glauben. Eine Gebärmutter-Entfernung
führt eher zu Blasenproblemen im späteren Leben, wie
neuere wissenschaftliche Arbeiten zeigen. Es ist ebenfalls weiterhin
möglich, ein Kind zu bekommen. Wir empfehlen dann einen Kaiserschnitt.
Welche Ergebnisse sind mit den neuen Operationen
zu erzielen?
Jüngste Ergebnisse des KVINNO Centre Australien sind im International
Journal of Urogynaecology und aus dem KVINNO Centre Deutschland
im "Frauenarzt" veröffentlicht. Dabei wurden folgende
Ergebnisse erreicht:
Symptome Verbesserung lt. Patientenangabe
Streßinkontinenz 88%
Dranginkontinenz 78%
häufiges Wasserlassen bei Tag 85%
häufiges nächtliches Wasserlassen 80%
ständiger Harndrang 80%
Blasenentleerungsstörungen 50%
Verbessserungsrate im Durchschnitt 77,8%
Die Vorteile der neuen Techniken:
Hohe, bisher nicht erreichte Heilungsraten,
geringe Schmerzen,
kleine Wunden,
kurzer Krankenhausaufenthalt,
schnelle Rückkehr ins Alltagsleben
die Operation kann bei Patientinnen mit hohem Alter durchgeführt
werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse
und fragen nach einer Kostenübernahme für die Fallpauschale
N06Z.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. K. Goeschen
Sprechstunden nach Vereinbarung:
Carpe Vitam
Spezialklinik für Probleme im Beckenboden- und Scheidenbereich
Fachklinik für das Petros-/Goeschen-Verfahren
im Maritim Stadthotel Hannover
Hildesheimer Strasse 34–40
30169 Hannover
Telefon: (0511) 235 86 72 | Telefon: (0511) 235 86 68
Telefax: (0511) 235 86 71
E-Mail: goeschen@carpe-vitam.info
E-Mail: ruschemeier@carpe-vitam.info
Internet: www.carpe-vitam.info oder www.eilenriedeklinik.de
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