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Viele gesetzliche Krankenkassen übernehmen
bereits generell unsere Beckenbodenoperationen im Rahmen von sog. Fallpauschalen
in den Kliniken:
Eilenriedeklinik Hannover,
Klinik am Zuckerberg Braunschweig
Falls Ihre Krankenkasse die Behandlung noch nicht übernimmt, drucken
Sie sich dieses Merkblatt aus und fragen den Sachbearbeiter Ihrer Krankenkasse
nach einer Kostenübernahme.
Der Vorteil für Sie und Ihre Kasse:
Behandlung in einer modern ausgestatteten Privatklinik ohne zusätzliche
Kosten
Wenig belastende, hochwirksame Operationsverfahren
Problem:
Jede 4. Frau in Deutschland leidet aufgrund von Blasen- und
Beckenboden-Problemen unter ungewolltem Harnverlust, ständigem Harndrang
am Tage und nachts, Blasenentleerungsstörungen, Kreuzschmerzen oder
Darminkontinenz. Nicht nur ältere Frauen sind betroffen. Aktuelle
Studien zeigen, dass jede dritte Frau nach der Entbindung über Blasenprobleme
klagt, die sich nur teilweise normalisieren.
Neuste Untersuchungen zeigen, dass diese quälenden
Beschwerden weitestgehend durch einen Gewebsschaden im Halte-
und Stützapparat des Beckenbodens infolge von Geburten,
Operationen oder zunehmendem Alter bedingt sind.
Die logische Konsequenz daraus lautet: Wiederherstellen
der Gewebefestigkeit beseitigt die Beschwerden und führt zur Normalisierung
der Blasen- und Darmfunktion.
Traditionelle Operationen:
Der Grund, warum die nach wie vor in Europa und den meisten Teilen der
Welt angewandten traditionellen Operationen oft zu schlechten Ergebnissen führen
liegt darin, dass sie ungenau sind. Die Scheidenwand wird angehoben und überschüssige
Haut entfernt. Dadurch gerät die vorgeschädigte Haut frühzeitig
unter Spannung und die Nähte können ausreißen.
Die geringe Gewebespannung und das erneute Nachgeben der überstreckten
Wand führt oft nur zu einer kurzen Besserung, in vielen Fällen
sogar zur Verschlechterung der Beschwerden. Die Operationen werden zumeist
von großen Schnitten, oft vom Bauch aus, vorgenommen, so dass große
Wundflächen mit nachfolgenden Schmerzen entstehen. In der Regel
sind ein längerer Krankenhausaufenthalt und ein Blasenkatheter für
viele Tage nicht zu vermeiden. Bei 93% aller Bauchschnitte entstehen
Verwachsungen, die zu Problemen führen können.
Vorteile des Petros/Goeschen-Verfahrens
Worin besteht der Unterschied zu herkömmlichen Operationen?
Unsere Methode baut auf dem neuen Verständnis auf, wie der Beckenboden
arbeitet, wenn er normal funktioniert. Da oft nur wenige Millimeter über
Erfolg und Misserfolg entscheiden, operieren wir durch eine Vergrößerungslinse
bzw. ein Operationsmikroskop. Haut oder zuviel Gewebe wird nicht mehr
entfernt, sondern wiederverwendet und spannungsfrei elastisch in Schichten übereinandergelegt.
Bänder, die überdehnt sind und nicht mehr funktionieren, werden
erneuert und wieder in die Muskeln eingesetzt, die den Beckenboden spannen.
Dieses ist erst dadurch möglich geworden, dass wir Instrumente entwickelt
haben, mit denen sich die Bänder an jede gewünschte Stelle
im Beckenboden bringen lassen. Das Innovative der von uns verwendeten
Bänder besteht darin, dass der Körper angeregt wird, Bindegewebe
und elastische Fasern in das Netzgewebe einsprießen zu lassen.
Dadurch wirken diese Bänder wie gesunde, elastische, körpereigene
Bänder.
Die Operationen werden vaginal von kleinen Schnitten aus durchgeführt
und erfordern höchste Genauigkeit. Die Bänder und Gewebestrukturen
müssen sorgfältig freipräpariert und gespannt werden.
Dadurch, dass gewebeschonend in einem Bereich operiert wird, der kaum
Nerven enthält, vermeidet man Schmerzen nach der Operation und ein
Ausreißen der Nähte, was früher zu schlechten Ergebnissen
führte.
Die Operationsmethoden wurden so entwickelt, dass die Patientinnen schnellstmöglich
wieder in ihr gewohntes Alltagsleben zurückkehren können. Normalerweise
kann die Patientin nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus sofort wieder
Autofahren, kochen, einkaufen, Kinder hüten und nach wenigen Wochen
wieder arbeiten.
Keine Gebärmutterentfernung
Wenn die Gebärmutter nicht erkrankt ist, muss sie nicht entfernt
werden, wie heute noch viele Ärzte glauben. Eine Gebärmutter-Entfernung
führt eher zu Blasenproblemen im späteren Leben, wie neuere
wissenschaftliche Arbeiten zeigen. Es ist ebenfalls weiterhin möglich,
ein Kind zu bekommen. Wir empfehlen dann einen Kaiserschnitt.
Welche Ergebnisse sind mit den neuen Operationen zu erzielen?
Jüngste Ergebnisse des KVINNO Centre Australien sind im International
Journal of Urogynaecology und aus dem KVINNO Centre Deutschland im "Frauenarzt" veröffentlicht.
Dabei wurden folgende Ergebnisse erreicht:
Symptome Verbesserung lt. Patientenangabe
Streßinkontinenz 88%
Dranginkontinenz 78%
häufiges Wasserlassen bei Tag 85%
häufiges nächtliches Wasserlassen 80%
ständiger Harndrang 80%
Blasenentleerungsstörungen 50%
Verbessserungsrate im Durchschnitt 77,8%
Die Vorteile der neuen Techniken:
Hohe, bisher nicht erreichte Heilungsraten,
geringe Schmerzen,
kleine Wunden,
kurzer Krankenhausaufenthalt,
schnelle Rückkehr ins Alltagsleben
die Operation kann bei Patientinnen mit hohem Alter durchgeführt
werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse und fragen
nach einer Kostenübernahme
für die Fallpauschale N06Z.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. K. Goeschen
Sprechstunden
nach Vereinbarung
Hildesheimer
Straße 34 – 40 . 30169 Hannover
Telefon
(0511) 235 86 68 | (0511) 235 86 72 | Telefax (0511) 235 86 71
E-Mail: goeschen.k@aerzte-mail.de
Internet: www.carpe-vitam.info www.eilenriedeklinik.de |